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Montag, 28. September 2026

Eifel-Wanderung Jünkerath - Steinbüchel - Lissendorf

Schon ein paar Tage her. Ein 26-Grad-Tag im Zielgebiet. Ich fuhr mit der Bahn nach Jünkerath und machte eine Waldtour, die auf Pilze zielte.


Doch zunächst fand ich im Wald keinen Pilz, sondern ein Geweih von einem Rehbock:


Logisch, ich nahm es mit und behandelte es zu Hause ein paar Tage mit Bleichlauge. Jetzt steht es im Bücherregal.

Am Steinbüchel fand ich dann tatsächlich zwei Rotkappen:


Das zweite Exemplar war noch jünger, aber klar, damit waren der Tag und das Waldpilz-Toastbrot gerettet.


>Landschaft am Steinbüchel, 597 m NN<


Von dort ging es dann wieder runter Richtung Lissendorf weiter durch den Wald:


Ich fand noch zwei kleinere Schirmpilze:


Aber insgesamt war die Beute etwas "mau". Ich denke, es war schon wieder zu trocken.

Vor Lissendorf kommt man noch etwas über die Felder:


Im Licht der Abendsonne wirken diese, wie auch das inzwischen restaurierte Stellwerk der Bahn in Lissendorf, ansprechend:


Der Screenshot aus Komoot zeigt die Wanderroute:


15.7 km war die Tour lang, 260 Höhenmeter bergauf, 270 Höhenmeter bergrunter.

Dienstag, 22. September 2026

Eine Wanderung zur Landskrone (Ahrtal)

Wenn man spät los kommt, kommt man weder weit weg, noch sollte man einen Zug mit Umsteigen nehmen. "Remagen" ist so ein Ziel. Von dort kann man dann auch gut zur Landskrone wandern, ein weithin sichtbarer Basaltkegel über dem Ahrtal, auf dem früher mal eine mächtige Burg thronte.

In Remagen liegt die auffällige Apollinariskirche höher am Hang. Dort gibt es auch eine Kapelle, die aus kleinen, wohl vulkanischen, bimsähnliche Steinen gebaut ist:


Auf der anderen Seite gegenüber der Kirche führt ein Hohlweg auf die Hochflächen des Rheinischen Schiefergebirges:


 Der Hohlweg geht in einen Weg mit Birnbäumen über:


....


Obwohl der Weg auf den Flächen meist durch Felder führt, kam ich später auch an etwas Wald vorbei. Der Rotfußröhrling war der einzige essbare Pilz, den ich fand und zu Hause auch in die Pfanne warf:


Wenn man weiter geht, kann man an einer großen Straußenfarm vorbei kommen. Dort gibt es auch eine entsprechende Gastronomie:


....


Ich zog aber weiter über die Felder, die Gastro hatte sowieso wahrscheinlich nicht geöffnet.

Links im Bild sie man die "Landskrone":


....


Oben gibt es ganz nette, aber wegen der Autobahn unten nicht lärmimmissionsfreie Aussichtsterrassen auf verschiedenen Höhenniveaus mit Blick auf Bad Neuenahr-Ahrweiler, aber da die Burg im 17. Jahrhundert geschleift wurde, sieht man von ihr kaum noch etwas:


Auf den Weg runter nach Lohrsdorf, wo es eine Bahnstation gibt, kam ich noch an Ziegen vorbei:


Der Screenshot zeigt die Wanderroute:


10.8 km war die Tour lang, hatte 270 Höhenmeter berghoch und 240 Höhenmeter bergrunter.

Dienstag, 15. September 2026

Im Wald um Oberwinter

Diese Wanderung zielte insbesondere auf Pilze, ich habe aber keine gefunden.

Oberwinter liegt am Rhein. Die Tiefenrinne des Rheins sieht man auf dem folgenden Foto allerdings nicht. Die Höhen im Hintergrund gehören zum Westerwald: 



Insbesondere die stark ins Mittelrheintal eingeschnittenen Nebentäler des Rheins tragen hier Wald. Meine Wanderroute zeigt das ganz gut:



>Aufgezeichnet mit der App "Komoot". 11km, jeweils ca. 260 Höhenmeter hoch und runter<

Es gibt Altwald, der aber selten so gut passierbar ist, wie auf folgendem Foto:


Es gibt Warnhinweise:     





Der Unterwuchs erschwert meist das Durchkommen. In dieser Region gibt es im Unterwuchs außerdem außergewöhnlich viele Stechpalmen mit ihren langen rankenähnlichen Ästen und spitzen Blättern:


An den Wegen kann es Waldreben geben:


Ich ging so durch den Wald, sah aber keinen essbaren Pilz. Später, aber zu spät, kam ich an einer vermutlich aufgelassenen Kaolingrube mit Teich vorbei:


Für die Erkundung fehlte mir allerdings die Zeit. Über Bandorf ging ich zurück Richtung Oberwinter:


Da reichte die Zeit dann auch noch für einen Blick auf den Rhein:


Im Ort selbst war ich im Grunde nicht, da das Zentrum auf der anderen Seite der Bahnlinie liegt. Vom Bahnhofsgebäude gibt's aber noch ein Bild:








Montag, 7. September 2026

Eine Burgen-Eifel-Wanderung im Ahrtal

Für diese Wanderung fuhr ich mit der Bahn nach Altenahr. Das ist seit der Flutkatastrophe im Juli 2021 erst seit Dezember 2025 wieder theoretisch (wenn die Strecke nach Remagen nicht gesperrt ist) möglich. Ich war also schon längere Zeit nicht mehr dort. Und ja, es nach wie vor "eine Aktion" hinzukommen, weil man von Köln aus in Remagen umsteigen muss und speziell die Fahrt nach Remagen oft durch Zugverspätungen auf der Rheinschiene glänzt.

Ziel der Tour waren in erster Linie die beiden Burgruinen in Altenahr und Mayschoß. An der Ahr sieht man immer noch die Folgen der Flutkatastrophe, beispielsweise die geschlossenen, wahrscheinlich sanierungsbedürftigen Bauwerke in Altenahr:


Burg Are, thronend über Altenahr, war mein erstes Ziel:



Es führt ein schöner Weg hoch und man kommt durch ein feines Portal:


An der Burg-Weinrebe, die hier schön mehrere Meter über ein Geländer wächst, konnte ich mich davon überzeugen, dass die Weintrauben schön süß schmecken:


Mein Eindruck ist, dass die Weintrauben bedingt durch die langen Trockenphasen kleiner sind, aber ich las/hörte, dass sie eine gute Qualität haben.

Im späteren Verlauf der Tour sah ich vielfach noch die Weintrauben hängen, grüne, violette, blaue. Das mag interessant sein, aber spektakulärere Views auf die Weinreben hat man im Ahrtal erst, wenn die Blätter gelb und rot werden, vorzugsweise im Oktober. Aber dann sieht man die Weintrauben nicht mehr wachsen. 

Zwischen 1690 und 1714 wurde die Burg in mehreren Konflikten zerstört und ist seither Ruine. Der Blick von der Burg ist richtungsabhängig unterschiedlich interessant:



Ich ging weiter nach Mayschoß, unten im Bild. Man sieht auch schon die Saffenburg:


Diese Wegpassage ist waldreich:


Über Mayschoß thront eindrucksvoll die Saffenburg:


Der Weg dorthin ist so direkt wie hier auf dem Foto suggeriert wird, gar nicht möglich, da man zunächst über eine Ahrbrücke muss, und diese liegt im Bild nicht hinter den Häusern, sondern weiter weg, so dass man sich hinterrücks der Burg annähert:



Viel von der Burg ist allerdings nicht mehr vorhanden, nachdem die Burg schon im Pfälzischen und Spanischen Erbfolgekrieg im 17. und Anfang des 18. Jahrhunderts schwer beschädigt und 1704 gesprengt wurde. 


Oben gibt es attraktive Sitzbänke für schönes Wetter, bei denen man werktags Glück haben kann. Ich war, an einem Werktag, alleine dort oben. 

Ich ging dann noch weiter, weil sich das so anbietet. Von der Burgruine kommt man gut nach Rech, und ich ging dann durch die Weinberge nach Dernau:


Dort ging ich zum Bahnhof. Die ca. 12.7 km lange Wanderroute zeigt der Komoot-Screenshot (dem allerdings der erste Kilometer fehlt).



>Ca. 300 Höhenmeter hoch, 340 Höhenmeter bergrunter<

Sonntag, 6. September 2026

Eine Eifel-Wanderung bei Jünkerath/Dahlem

Für diese Eifel-Wanderung suchte ich mir den wärmsten Tag der zweiten Augusthälfte aus. Selbst auf 500 m NN wurden noch fast noch 28 Grad erreicht.

Es war eine Waldwanderung, die vergleichsweise wenig Höhepunkte hat. 

Gestartet am Bahnhof Jünkerath ist mal bald im Stadtteil Glaadt. Es gibt dort so eine Art Torburg und Ruinen einer kleineren Burg, die im 18. Jahrhundert nach einem verheerenden Brand durch Blitzschlag nicht mehr aufgebaut wurde:


>Torburg und Burgruine, Glaadt<


Ich ging dann zum knapp 600 m hohen Heidekopf III hoch. Man kann auf dem Weg dorthin Diverses erkunden/sehen, beispielsweise einen alten Grenzstein:



Auch kann man den Standort einer alten Pfannenfabrik im Wald erkunden. Außer der Wand einer Grube und aufgewühlten Boden ist mir aber nichts aufgefallen:


Nahe des Gipfels gibt es auch noch eine alte Wallanlage, die allerdings wenig photogen war.

Man kommt hier oben ziemlich viel durch monotonen, wenige Jahrzehnte alten Fichtenwald, hat also ökologisch in den letzten Jahrzehnten hier wenig dazugelernt.


Es wäre möglich, dass es hier früher mal Hochmoor gab, manchmal sieht es so aus:


Vereinzelt hat man einige Birnbäume gepflanzt:


Im weiteren Verlauf der Tour kam ich noch über den Heidenkopf I und am Kalksteinbruch der Grube Schommer vorbei:


Ich war nicht drin, obwohl es mir möglich gewesen wäre einzudringen.


>Wanderroute, aufgezeichnet mit der App "Komoot", 12 km, 220 Höhenmeter hoch, 140 Höhenmeter runter<

Zurück in Köln genehmigte ich mir noch ein Weizenbier am Ecco in der Südstadt: